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Vorderasiatische Archäologie

Aktuelle Projekte:

Abgeschlossene Projekte:


Gohar Tepe/Iran - Archäologie im Nordiran

Kurzbeschreibung

Seit Herbst 2008 existiert am Institut für Vorderasiatische Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München ein durch die LMU-Exzellenzinitiative gefördertes Projekt zur archäologischen Erforschung Nordirans. Im Rahmen dieses Projektes werden in enger Kooperation mit iranischen Kollegen seit dem Frühling 2009 gemeinsame iranisch-deutsche Ausgrabungen in Gohar Tepe durchgeführt. Geleitet werden die Grabungen vor Ort durch Ali Mahfroozi von der Cultural Heritage Organisation der Provinz Mazandaran und Dr. Christian Piller vom Institut für Vorderasiatische Archäologie der LMU München. Gohar Tepe liegt in der iranischen Provinz Mazandaran, etwa 33 Kilometer östlich der Provinzhauptstadt Sari (Koordinaten 36°40’43’’ Nord und 53°24’01’’ Ost). Es handelt sich um einen relativ großen, aber dabei vergleichsweise flachen Hügel, der in mehrere einzelne Erhebungen gegliedert ist. Der zentrale Haupthügel umfasst etwa 10 Hektar. Zusammen mit den umliegenden Erhebungen beläuft sich die Gesamtfläche der Siedlung jedoch auf annähernd 50 Hektar. Damit ist Gohar Tepe die größte archäologische Fundstelle in der Küstenebene von Mazandaran.

Tilla Bulak/Usbekistan

  • Projektleitung: 
  • Mitarbeiter: Dr. Kai Kaniuth (2007-2009)
  • Kooperationspartner: Tocharistan-Expedition des Nationalen Instituts für Kunstwissenschaft in Taschkent, Universität Termez
  • Fördergeber: Zentralasien-Programms Gerda Henkel Stiftung, Deutsche Archäologisches Institut
  • Informationen auf der Webseite der Vorderasiatischen Archäologie

Kurzbeschreibung

Der Fundort Tilla-Bulak (‚Goldquelle’) liegt im Dreiländereck Usbekistan – Turkmenistan – Afghanistan, dem antiken Baktrien, bei O 66°48’/ N 37°42’ in einer Höhe von 850 m ü. NN. Die ca. 4 ha große Siedlung datiert in die Frühphase dieser spätbronzezeitlichen Sapalli-Kultur, in absoluten Daten etwa in das 20./19. Jh. v. Chr.

Ziel der gemeinschaftlichen Untersuchung des Ortes durch das Institut für Vorderasiatische Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, die Tocharistan-Expedition des Nationalen Instituts für Kunstwissenschaft in Taschkent und die Universität Termez ist es, die Lebensweise der Neusiedler, insbesondere ihre Siedlungsorganisation, zu verstehen und möglicherweise Aufschluss über ihre genaue Herkunft zu erhalten.

Sirkeli/Türkei

  • Projektleitung: PD Dr. Mirko Novák (Ludwig-Maximilians-Universität München), Prof. Dr. Konrad Volk (Eberhard Karls Universität Tübingen), Dr. Ekin Kozal (Çanakkale Onsekiz Mart Üniversitesi)
  • Mitarbeiter: Dr. Christoph Kümmel (Tübingen), Dr. Ekin Kozal (Çanakkale), Alexander Ahrens, M.A. (Tübingen/München), Dr. Ingrid Laube (Tübingen), Dr. Peter Jablonka (Tübingen), HD Dr. Joost Hazenbos (Leipzig/München), Dr. Susanne Görke (Mainz), HD Dr. Andreas Fuchs (Tübingen), Dr. Olivier Casabonne (İstanbul)
  • Kooperationspartner: Eberhards Karls Universität Tübingen, Bayerische Akademie der Wissenschaften, Çanakkale Onsekiz Mart Üniversitesi
  • Fördergeber: Universitätsverbund Tübingen, Troia Stiftung, Societas Anatolica, Robert Bosch Stiftung
  • Informationen auf der Webseite der Vorderasiatischen Archäologie

Kurzbeschreibung

Archäologische Ausgrabungen auf dem Sirkeli Höyük fanden erstmalig 1936 in Form einer kurzen Untersuchung durch J. Garstang sowie zwischen 1992 und 1996 durch die Universität München und die Bayerische Akademie der Wissenschaften unter der Leitung von B. Hrouda und 1997 durch die Universität Innsbruck unter der Leitung von H. Ehringhaus statt. Während Garstang fünf kleinere Sondagen anlegte, wurde bei den neueren Grabungen eine größere Anzahl von unterschiedlich großen Grabungsstellen (›Arealen‹) angelegt, die sich schwerpunktmäßig auf der Kuppe des Haupthügels sowie im Nordosten der Unterstadt unmittelbar oberhalb der Felswand mit den Reliefs am Abhang zum Fluss hin erstrecken.

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