Fakultät für Kulturwissenschaften
print

Links und Funktionen

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Klassische Archäologie

Aktuelle Projekte:


Kelainai / Apameia Kibotos und sein Umland: Erforschung einer Königsresidenz in Phrygien – Deutsch-französisches Kooperationsprojekt zusammen mit dem Institut de recherche sur l'Antiquité et le Moyen-Age „Ausonius“ der Université Michel de Montaigne-Bordeaux III

  • Projektleitung: Dr.-Ing. Alexander von Kienlin
  • Projektverantwortlicher in München: Prof. Dr. Rolf Michael Schneider / Verantwortlicher in Bordeaux: Prof. Dr. Askold Ivantchik
  • Projektmitarbeiter: Dr.-Ing. Klaus Müller; Apl.-Prof. Dr. Astrid Nunn; Prof. Dr. Lâtife Summerer
  • Fördergeber: DFG und Agence Nationale de la Recherche (seit 2007, zunächst für 3 Jahre)
  • Informationen auf der Webseite der Klassischen Archäologie

Kurzbeschreibung

Das Projekt untersucht die Urbanisierierungsprozesse der achämenidisch-hellenistischen „Doppelstädte“ Kelainai und Apameia Kibotos im heutigen Anatolien. Aufschlüsse über Formen achämenidisch-phrygischer Stadtkultur(en) sowie über die kulturelle Kontakt- und Entwicklungsdynamik hellenistischer Neugründungen sind zu erwarten.

Pompeiopolis in Paphlagonien: Erforschung einer römischen Metropole im türkischen Schwarzmeergebiet – internationales Grabungsprojekt

  • Projektleitung: Prof. Dr. Lâtife Summerer
  • Projektverantwortlicher: Prof. Dr. Rolf Michael Schneider
  • Projektmitarbeiter: Dr.-Ing. Alexander von Kienlin; Dr.-Ing. Klaus Müller; Ulrich Schulz, M.A., Dr. Claire Barat (Université de Valenciennes et du Hainaut Cambrésis), Prof. Dr. Ruth Bielfeldt (Harvard University), Dr. Julie Dalaison (Université de Lyon), Dr. Bleda Düring (Universität Leiden), Prof. Dr. Christian Marek (Universität Zürich) und Prof. Dr. Luisa Musso (Universitá Roma Tre)
  • Fördergeber: DFG (seit 2006, zunächst für 3 Jahre)
  • Informationen auf der Webseite der Klassischen Archäologie

Kurzbeschreibung

Das Projekt untersucht die antike Stadt Pompeiopolis, die wichtigste von sieben Stadtneugründungen des römischen Feldherrn Pompeius Magnus im türkischen Schwarzmeergebiet. Der angestoßene Urbanisierungsprozess prägte die Region seinerzeit grundsätzlich neu. Planskizzen des Stadtgebiets sollen die diachrone Entwicklungsdynamik der Stadt aufzeigen, und mit denen anderen kleinasiatischen Städten zur Zeit der Römerherrschaft verglichen werden.

Kibyratis - Tradition und Transformation einer kleinasiatischen Kulturlandschaft

  • Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Corsten (Universität Wien, Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik); Dr. Oliver Hülden (LMU München, Klassische Archäologie)
  • Projektmitarbeiter: Dr. Jörg Gebauer (Münster, Klassische Archäologie); Dipl. Ing. Andreas Rieger (Hochschule Karlsruhe, Vermessung und Geomatik); Kathrin Zimmer M. A. (LMU München, Klassische Archäologie); Esther Schneidenbach (Tübingen, Klassische Archäologie/Alte Geschichte); Isabelle Zimmermann (LMU München, Klassische Archäologie); Chrysovalantis Kanaridis (LMU München, Klassische Archäologie); Manuel Förg (LMU MÜnchen, Klassische Archäologie/Alte Geschichte); Melanie Simon (Hochschule Karlsruhe, Vermessung und Geomatik); Marcel Schoolmeesters (Hochschule Karlsruhe, Vermessung und Geomatik); Zühal Cengel (Hochschule Karlsruhe, Vermessung und Geomatik)
  • Fördergeber: Gerda Henkel Stiftung
  • Informationenauf der Webseite der Klassischen Archäologie

Kurzbeschreibung

Das aktuelle Feldforschungsprojekt baut auf den langjährigen, originäre epigraphischer Forschungen von Thomas Corsten in der Kibyratis auf. 2006 kam es im Rahmen eines von Christina Kokkinia (Institute for Greek and Roman Antiquity, Athen) geleiteten Projekts zur Aufnahme der Inschriften und archäologischen Überrest der zur Tetrapolis gehörenden Stadt Bubon zu einer ersten Zusammenarbeit zwischen ihm und Oliver Hülden. Im Jahr 2008 wurde dann mit einem extensiven archäologischen Survey zur Untersuchung der regionalen Siedlungsstrukturen sowie der matriellen Kultur der gesamten Kibyratis begonnen. Die Kibyratis stellt trot diverser Forschungen seit dem späten 19. Jahrhundert in archäologischer Hinsicht eine weitgehende terra incognita dar, weshalb schon jegliche Auswertung der an der Oberfläche sichtbaren antiken Hinterlassenschaften als Verbesserung des aktuellen Kenntnisstandes zu betrachten ist.